Band II der Historischen Spaziergänge im Landkreis Neu-Ulm - erscheint im März 2025

Nach dem Erfolg des ersten Bandes der Historischen Spaziergänge erscheint nun die noch umfangreichere Fortsetzung. Insgesamt 75 Geschichten von Oberfahlheim bis Osterberg, von amüsant wie beim Problemstier von Ritzisried bis zur dramatischen Flicht von René Feissel aus dem Deutschland des Nationalsozialismus. Reich bebildert und mit ausführlichem Literaturverzeichnis.

Erhältlich ist das Buch zum Preis von 24,90.- Euro über die Kontaktadresse (bei Versand zuzüglich 4.- Euro)

Historische Spaziergänge im Landkreis Neu-Ulm

In der Landschaft zwischen Donau, Iller und Biber gibt es noch so manche verborgene Geschichte zu entdecken. Dieses Buch erzählt unter anderem vom Römergraben bei Kellmünz, besucht die spukende Agnes im Illertisser Schloss, betrachtet die Pläne des nie verwirklichten Neu-Ulmer Donauhafens  und noch vieles mehr. Bei 63 historischen Spaziergängen wird der Landkreis Neu-Ulm von einer ganz neuen Seite beleuchtet. 

Erhältlich ist das Buch zum Preis von 19,90.- Euro über die Kontaktadresse (bei Versand zuzüglich 4.- Euro)

Die Entwicklung des Antisemitismus in Ulm und Neu-Ulm während der Weimarer Republik

lange bevor Antisemitismus und völkische Ideologie zum staatstragenden Dogma des sogenannten „Dritten Reiches“ erhoben wurden, traf diese Geisteshaltung auf vielfache positive Resonanz in den Köpfen der Bevölkerung. Gerade die Feindlichkeit gegenüber Juden, welche im christlichen Europa auf eine lange, beschämende Tradition zurückgreifen kann, mutierte im Zeitalter von deutscher Reichsgründung und Historizismus von einer bislang religiösen Konnotation hin zu einer völkisch-rassisch determinierten Variante. Zwar erreichte diese Form des Antisemitismus in der Kaiserzeit sowie in der Weimarer Republik nicht die Brutalität und Radikalität, welcher die jüdische Bevölkerung nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ausgeliefert waren, allerdings kann dargelegt werden, dass die geistigen Ansätze bereits in der Gesellschaft vorhanden waren und nur noch auf einen Abruf warteten. Auch im Untersuchungsraum dieser Arbeit, der württembergischen Stadt Ulm, waren judenfeindliche Strömungen und Tendenzen anfangs vor allem in Verbindung mit der dortigen Garnison zu beobachten. Zusammen mit dem ebenfalls durch Kasernen und Militär  dominierten bayerischen Neu-Ulm bildete die Doppelstadt einen prädestinierten Nährboden für zunächst republikfeindliches, später völkisch-rassisches Gedankengut. Nachgezeichnet wird im Text zunächst der Aufstieg des Wehrverbandes „Schwabenbanner“, welcher, zunächst gegründet um die Abrüstungsbestimmungen des Versailler Vertrages zu umgehen, sich zu einem Sammelbecken nationalistischer Ideologien entwickelte. Entscheidend für den Aufstieg der Nationalsozialisten in Ulm und Neu-Ulm war der Eisenbahner und spätere Polizeichef von Ulm, Wilhelm Dreher. Seine grenzüberschreitende Agitation führte zur Gründung einer gemeinsamen NSDAP-Ortsgruppe, welcher er selbst vorstand. Der zunehmende und systematische politische Terror wies im Untersuchungsraum zwar bei Weitem nicht die Brutalität auf, wie sie aus den deutschen Ballungszentren bekannt war, jedoch waren hier vor allem ab Beginn der Dreißigerjahre Provokationen an der Tagesordnung, die vor allem zwischen Sozialisten und Nationalsozialisten ausgetragen wurden. Eine Analyse von Zeitungsmeldungen soll hierzu einen Überblick verschaffen, ohne dass natürlich auf jeden einzelnen Vorfall explizit eingegangen werden kann. Aus bisher nicht publizierten Quellen versucht die Arbeit, die Gründung und den Aufstieg der NSDAP in Ulm und Neu-Ulm ab den frühen Zwanzigerjahren nachzuvollziehen. Auch hier wird immer wieder auf den Namen Wilhelm Dreher zurückzukommen sein. Eine Darstellung, sowie ein Analyseversuch des Wahlverhaltens der Bevölkerung im Untersuchungsraum während der Weimarer Republik ergänzen diese Schilderungen. Eine besondere Prägnanz gewinnen diese durch die Tatsache, dass beide Städte, obwohl in zwei Ländern gelegen und somit einem unterschiedlichen Parteienspektrum verbunden, den Nationalsozialisten schon frühzeitig eine beachtliche Vormachtstellung einräumten. Ein abschließendes Fazit verbunden mit dem Ausblick in die Herrschaft des „Dritten Reiches“ im Untersuchungsraum rundet diese Arbeit ab.


Erhältlich ist die Arbeit zum Preis von 13.- Euro über die Kontaktadresse. (Bei Versand zuzüglich 3.- Euro)

Obenhausen - ein Herrschaftssitz in Mittelschwaben

noch nicht erschienen


Eine Dorfgeschichte im Bücherregal verwahrt zu haben gehört schon lange zum “must have” des Bürgertums. Ebenso lange steht aber auch der Vorwurf im Raum, Historiker würden nur für Historiker schreiben. Was nützt die mit größter Sorgfalt und Hingabe durchgeführte Recherche und Quellenkritik, wenn das stolze Werk nachher von niemanden gelesen wird? Vielleicht für den Laien gar nicht ohne geschichtliches Grundwissen verstanden werden kann? Sicherlich, vielleicht findet die ein oder andere Monografie dennoch Eingang in einen gewiss wünschenswert großen Leserkreis, dies dürfte jedoch eher die Ausnahme als die Regel bleiben. Aus diesen Gründen habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, gerade die ansonsten recht zäh anmutende Herrschaftsgeschichte etwas aufzuarbeiten. Leicht verständlich führt darin die Reise von der Bronzezeit bis in die jüngere Gegenwart. Dabei wird der Leser kunterbunte Facetten der Machtausübung genauso wie massive Streitigkeiten und gönnerhaftes Wohlwollen kennenlernen. Ich bemühe mich, Geschichte hier so zu vermitteln, dass sie für alle Generationen mit und ohne historische Grundkenntnisse im wahrsten Sinne des Wortes erlesbar ist.  

Meister Ulmer Kunst


Es gibt Orte, die sind durch von einer Epoche geprägt: Was wäre Nürnberg ohne Dürer an der Wende der Gotik zur Renaissance, was Würzburg ohne seine fürstbischöfliche barocke Pracht, was Augsburg ohne die Fugger und Elias Holl? Ulm ohne das Münster? Nicht vorstellbar. Dabei war die Pfarrkirche zu unserer lieben Frau, so der offizielle Name, weit mehr als nur optischer Kristallisationspunkt inmitten der von Mauern umgebenen Reichsstadt. Münsterbau – das hieß modernste zeitgenössische Techniken und Fertigkeiten, unzählige mehr oder minder bedeutende Handwerker und Künstler, eine Lebensaufgabe für die Bevölkerung in Stadt und Land. Dieses Heftchen soll sich nicht explizit mit dem weltbekannten Ulmer Gotteshaus beschäftigen aber wir werden immer wieder auf den grandiosen künstlerischen Schaffensort des 15. und frühen 16. Jahrhunderts zurückkommen. Nirgendwo konzentrierte sich die emotionsgeschwängerte Theatralik der Spätgotik so sehr wie in der städtischen Pfarrkirche der Donaustadt. Die Entscheidung fiel nach einem Belagerung durch Kaiser Karl IV.: Die Einwohnerschaft war es leid, von ihrem Gotteshaus abgeschnitten zu sein, welches sich „ennet Veld“, also auf den Feldern jenseits der städtischen Mauern befand. Also beschloss der Rat nicht nur die Kirche in die Stadt zu holen, er hatte dabei auch die künftige Entwicklung Ulms im Auge. Groß und prächtig solle sie werden, angemessen dem Selbstbewusstsein der prosperierenden Reichsstadt. Die berufenen Baumeister und Künstler gehörten zu den renommiertesten ihrer Zeit: Die Familie Parler, welche sich auch für den Prager St.-Veits-Dom verantwortlich zeigte, Ulrich von Ensingen, der auch am Straßburger Münsterbau mitwirkte und natürlich all die Bildschnitzer, Schreiner, Maler und Fassmaler.  Davon berichtet anhand von acht bedeutenden Ulmer Künstlern der Spätgotik dieses Büchlein.

Erhältlich  zum Preis von 7.- Euro über die Kontaktadresse (bei Versand zuzüglich 2.- Euro)